So oft höre ich das Klopfen von Herzen, wenn der Duft von Sauerbraten, diesem traditionellen deutschen Schmorgericht, durch die Küche zieht. Es ist ein Genuss, den ich mit Freunden und Familie teile – und jeder weiß, wenn ich den Braten im Ofen hab, warten wieder viele köstliche Stunden auf uns. Sauerbraten ist nicht nur ein Gaumenschmaus, sondern auch überraschend einfach zuzubereiten, was ihn zur perfekten Wahl für Feiertage und gesellige Zusammenkünfte macht. Die Kombination aus …
Warum werden Sie dieses Rezept lieben?
Einzigartiger Geschmack: Sauerbraten besticht durch seinen reichhaltigen, aromatischen Geschmack, der durch die lange Marinierzeit und die Kombination aus Essig und Rotwein entsteht.
Kulinarisches Erlebnis: Jedes Stück Fleisch wird butterzart und nimmt die Aromen perfekt auf, was diesen traditionellen Braten zum Star jeder festlichen Mahlzeit macht.
Einfache Zubereitung: Trotz seiner Gourmet-Anmutung ist dieser Braten überraschend leicht zuzubereiten und erfordert keine besonderen Kochkünste.
Geselligkeit garantiert: Sauerbraten bringt Familie und Freunde am Tisch zusammen und sorgt für unvergessliche Essensmomente, die jeder lieben wird.
Vielfältige Beilagen: Servieren Sie ihn mit klassischen Beilagen wie Kartoffelklößen oder Rotkohl, um ein richtiges Festmahl zu kreieren.
Sauerbraten Zutaten
Für das Fleisch
• Bratenfleisch vom Rind (1.5 kg) – Hauptzutat, die für ihren Reichtum bekannt ist; verwenden Sie alternativ Rinderbraten für einen ähnlichen Geschmack und Zartheit.
Für die Marinade
• Beize (300 ml) – Marinade, die das Fleisch zart macht und ihm Geschmack verleiht; Apfelessig ist eine gute Alternative.
• Rotwein (300 ml) – Verleiht dem Gericht eine robuste Note; kann durch alkoholfreien Rotwein oder Traubensaft ersetzt werden.
• Zucker (2 Esslöffel) – Balanciert die Säure in der Marinade; brauner Zucker bietet ein tieferes Geschmacksprofil.
Für die Gewürze
• Lorbeerblätter, Nelken, Wacholderbeeren, Pfefferkörner – Eine Mischung aus Gewürzen für zusätzlichen Geschmack; frische Gewürze sind für die Intensität empfehlenswert.
• Salz, Pfeffer & frisch geriebene Muskatnuss – Unverzichtbare Gewürze zur Geschmacksverstärkung; frische Gewürze bringen die besten Aromen hervor.
Für das Gemüse
• Suppengemüse (1 Bündel) – Aromaten, die zur Geschmacksbasis der Soße beitragen; können durch frische Karotten, Sellerie und Petersilie ersetzt werden.
• Gemüsezwiebel (1 Stück) – Fügt Süße und Tiefe hinzu; kann durch Schalotten für einen milderen Geschmack ersetzt werden.
• Knoblauch (Zehe*n) – Bringt herzhafte Noten; verwenden Sie Knoblauchpulver, wenn frischer Knoblauch nicht verfügbar ist.
Für die Soße
• Tomatenmark (1 Esslöffel) – Bietet Umami und Farbe; kann durch Tomatenpüree ersetzt werden.
• Butter (1 Esslöffel) – Fügt der Soße einen reichen Geschmack hinzu; kann durch Olivenöl ersetzt werden, falls benötigt.
Das Gelingen dieses klassischen Sauerbratens ist ein wahres Fest für den Gaumen und ein tolles Beispiel für deutsche Küche!
Schritt-für-Schritt-Anleitungen für Sauerbraten
Step 1: Marinade Vorbereitung
Beginnen Sie mit der Zubereitung der Marinade, indem Sie in einer großen Schüssel Apfelessig, Rotwein, Salz, Pfeffer, frisch geriebene Muskatnuss und Ihre Gewürze wie Lorbeerblätter, Nelken und Wacholderbeeren vermischen. Fügen Sie das Bratenfleisch in die Marinade ein und stellen Sie sicher, dass es vollständig bedeckt ist. Lassen Sie das Fleisch in der Marinade im Kühlschrank für mindestens drei bis fünf Tage ziehen, um die Aromen gut aufzunehmen.
Step 2: Fleisch Ruhen Lassen
Nehmen Sie das mariniert Fleisch aus dem Kühlschrank und lassen Sie es etwa 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen. Dies hilft dem Fleisch, gleichmäßiger zu garen, wenn Sie es anbraten. Bereiten Sie in der Zwischenzeit die übrigen Zutaten vor, indem Sie das Suppengemüse, die Zwiebel und den Knoblauch fein hacken, um eine gleichmäßige Konsistenz zu gewährleisten.
Step 3: Würzen
Reiben Sie das Rindfleisch großzügig mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss ein. Anschließend tragen Sie einen Esslöffel Senf gleichmäßig über das Fleisch auf; dies verleiht dem Sauerbraten eine zusätzliche Geschmacksdimension. Achten Sie darauf, dass alle Seiten gut gewürzt sind, um das perfekte Aroma zu erreichen, wenn der Braten später gegart wird.
Step 4: Fleisch Anbraten
Erhitzen Sie in einer großen Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze einen Esslöffel Butter. Wenn die Butter geschmolzen ist und leicht schäumt, legen Sie das vorbereitete Rindfleisch hinein. Braten Sie das Fleisch von allen Seiten an, bis es eine schöne goldbraune Kruste hat, was etwa 3-4 Minuten pro Seite dauert. Diese Kruste ist entscheidend für den Geschmack des Sauerbratens.
Step 5: Gemüse Kochen
Nehmen Sie das angebratene Fleisch aus der Pfanne und stellen Sie es beiseite. Geben Sie das fein gehackte Suppengemüse, die Zwiebel und den Knoblauch in die gleiche Pfanne und sautieren Sie alles für etwa 5-7 Minuten, bis das Gemüse weich und leicht gebräunt ist. Fügen Sie dann einen Esslöffel Tomatenmark hinzu und streuen Sie zwei Esslöffel Zucker darüber, um die Süße auszugleichen.
Step 6: Ablöschen
Gießen Sie nach dem Anbraten von Gemüse und Gewürzen 300 ml Rotwein in die Pfanne, um die Bratrückstände abzulösen. Rühren Sie alles gut um und kratzen Sie den Boden der Pfanne ab, um alle Aromen zu lösen. Lassen Sie die Mischung für ungefähr 5 Minuten köcheln, bis der Alkohol verdampft und die Flüssigkeit leicht reduziert ist.
Step 7: Gewürzinfusion
Nehmen Sie ein Teeei oder einen Gewürzbeutel und geben Sie die gefüllten Gewürze (Lorbeerblätter, Nelken, Wacholderbeeren, Pfefferkörner) hinein. Geben Sie diesen in den Topf zusammen mit 400 ml Rinderbrühe, um die Flüssigkeit zu aromatisieren. Bringen Sie alles zum Kochen und sichern Sie sich einen eindrucksvollen Duft, der den Sauerbraten perfekt ergänzt.
Step 8: Langsame Garung
Legen Sie das angebratene Fleisch zurück in den Topf und decken Sie ihn mit einem Deckel ab. Stellen Sie den Ofen auf 150°C (300°F) vor und geben Sie den Topf hinein. Lassen Sie den Sauerbraten für etwa 2 Stunden langsam garen. Wenden Sie das Fleisch einmal zur halben Garzeit, damit es gleichmäßig durchzieht und die Aromen aufnimmt.
Step 9: Ruhen Lassen
Nach der Garzeit nehmen Sie den Topf vorsichtig aus dem Ofen und lassen Sie das Rindfleisch für etwa 15-20 Minuten ruhen. Dies sorgt dafür, dass sich die Säfte im Fleisch setzen können, was zu einem zarten und saftigen Ergebnis führt, wenn Sie es anschneiden.
Step 10: Soßenzubereitung
Entfernen Sie die Gewürze aus dem Topf und verwenden Sie einen Stabmixer, um die Sauce zu pürieren, bis sie eine glatte Konsistenz erreicht. Fügen Sie einen Esslöffel Butter hinzu und rühren Sie weiter, bis die Sauce cremig und reichhaltig wird. Schmecken Sie die Sauce ab und passen Sie die Gewürze nach Belieben an.
Step 11: Serviervorschlag
Servieren Sie den Sauerbraten warm, großzügig überzogen mit der köstlichen Sauce. Dazu passen hervorragend traditionelle Beilagen wie Kartoffelklöße oder Rotkohl. Dieses Gericht ist nicht nur ein Genuss für den Gaumen, sondern bringt auch festliche Stimmung an jeden Tisch!
Lagerungstipps für Sauerbraten
Zimmertemperatur: Der Sauerbraten sollte nicht länger als 2 Stunden bei Zimmertemperatur aufbewahrt werden, um die Sicherheit des Fleisches zu gewährleisten.
Kühlschrank: Im Kühlschrank ist der Sauerbraten bis zu 3 Tage haltbar, wenn er gut in Frischhaltefolie oder einem luftdichten Behälter verpackt ist, um die Feuchtigkeit zu erhalten.
Gefrierschrank: Sauerbraten kann bis zu 3 Monate im Gefrierfach aufbewahrt werden. Stellen Sie sicher, dass er gut eingewickelt ist, um Gefrierbrand zu vermeiden.
Wiedererwärmen: Beim Aufwärmen am besten bei niedriger Temperatur im Ofen oder in der Mikrowelle vorsichtig erhitzen, um das Austrocknen des fleischlichen Sauerbratens zu verhindern.
Expertentipps für Sauerbraten
• Marinierzeit: Achten Sie darauf, das Rindfleisch mindestens 3-5 Tage zu marinieren. So wird der Sauerbraten besonders zart und aromatisch.
• Scharfes Anbraten: Verpassen Sie nicht das scharfe Anbraten des Fleisches. Diese Goldkruste sorgt für intensiven Geschmack und eine wundervolle Farbgebung.
• Frische Gewürze: Verwenden Sie frische Gewürze, um den besten Geschmack zu erzielen. Alte Gewürze verlieren ihre Aromen und beeinflussen den Geschmack des Sauerbratens negativ.
• Langsame Garung: Garen Sie das Fleisch langsam bei niedriger Temperatur. Dies sorgt für zarte Textur und ermöglicht dem Fleisch, die Aromen der Marinade und der Gewürze aufzunehmen.
• Ruhenlassen: Lassen Sie den Sauerbraten nach dem Garen ruhen. Dies hilft dabei, die Säfte im Fleisch zu verteilen, was zu einem saftigeren Ergebnis führt.
Sauerbraten für die schnelle Küche vorbereiten
Sauerbraten ist die perfekte Wahl für Meal Prep, denn Sie können die Marinade und das Fleisch bis zu 5 Tage im Voraus zubereiten! Beginnen Sie, indem Sie das Bratenfleisch (1,5 kg) in der Marinade (300 ml Rotwein und 300 ml Beize) mindestens 3-5 Tage im Kühlschrank marinieren. Am Tag der Zubereitung entnehmen Sie das Fleisch, lassen es 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen und garen es wie gewohnt. Für optimale Qualität sollten Sie beim Anbraten darauf achten, das Fleisch gut zu bräunen, um den Geschmack zu intensivieren. So genießen Sie mit minimalem Aufwand einen köstlichen Sauerbraten, der genau die Aromen entfaltet, die jeder liebt!
Was passt zu Sauerbraten?
Der Sauerbraten ist nicht nur ein Festmahl für die Sinne, sondern auch eine wunderbare Grundlage für eine herzliche und einladende Tafel.
- Kartoffelklöße: Diese wärmenden, samtigen Klöße nehmen die köstliche Sauce perfekt auf und sorgen für ein traditionelles Geschmackserlebnis.
- Rotkohl: Der leicht süßliche Geschmack des Rotkohls ergänzt die säuerlichen Noten des Sauerbratens und bringt einen frischen Farbtupfer auf den Teller. Zusammen ergeben sie eine perfekte Kombination.
- Spaetzle: Diese luftigen Teigwaren sind eine saucige Alternative zu Kartoffelklößen und verleihen deinem Gericht eine herzhafte und befriedigende Textur.
- Bratäpfel: Mit Zimt und Zucker gefüllte Äpfel bringen eine süße Note und sind ein toller Kontrast zur herben Schwere des Fleisches.
- Bier: Ein dunkles Bier passt ausgezeichnet zu Sauerbraten und hebt die Aromen des Gerichts auf eine neue Ebene.
- Käseplatte: Eine Auswahl an deutschen Käsesorten rundet das Essen geschmacklich ab und bietet den perfekten Abschluss zu einem festlichen Abend.
Diese köstlichen Begleiter sorgen dafür, dass dein Sauerbraten ein unvergessliches Essen wird, das in reicher Tradition verwurzelt ist!
Sauerbraten Variationen & Ersatzmöglichkeiten
Entdecken Sie kreative Wege, um dieses klassische Rezept nach Ihrem Geschmack anzupassen und besondere Akzente zu setzen.
- Glutenfrei: Verwenden Sie eine glutenfreie Sojasauce anstelle von Worcestershire-Sauce für die Marinade.
- Vegetarisch: Ersetzen Sie das Rindfleisch durch einen herzhaften Tofubratling, der in der Marinade eingelegt wird.
- Scharf: Fügen Sie eine Prise Cayennepfeffer oder frische Chili hinzu, um dem Braten mehr Schärfe zu verleihen.
- Fruchtige Note: Verwenden Sie Apfelwein anstelle von Rotwein, um eine süßere, fruchtige Geschmacksrichtung zu erhalten.
- Würziger Kick: Ergänzen Sie das Gericht mit frisch geriebenem Ingwer und einem Hauch Zimt für eine exotische Note.
- Milder: Wenn Sie die Säure lieben, aber nicht zu intensiv, ersetzen Sie den Essig durch Zitronensaft für eine mildere Marinade.
- Exotische Gewürze: Probieren Sie Kokosmilch und Currygewürze aus, um einen ganz neuen, asiatischen Flair zu kreieren.
- Durchgewachsene Beilagen: Integrieren Sie gebratene Äpfel oder Birnen als Beilage für einen herbstlichen Touch.
Sauerbraten Rezept FAQs
Wie wähle ich das beste Rindfleisch für meinen Sauerbraten aus?
Wenn Sie Sauerbraten zubereiten möchten, empfehle ich, ein Stück Rinderbraten zu wählen, wie zum Beispiel Rinderbrust oder Chuck Roast. Diese Schnitte sind besonders zart und gut für das langsame Garen geeignet. Achten Sie darauf, dass das Fleisch eine gute Marmorierung aufweist, da dies für zusätzlichen Geschmack und Saftigkeit sorgt.
Wie kann ich Sauerbraten nach der Zubereitung lagern?
Nach der Zubereitung sollte Sauerbraten nicht mehr als 2 Stunden bei Zimmertemperatur stehen. Im Kühlschrank bleibt er bis zu 3 Tage frisch, wenn Sie ihn in Frischhaltefolie oder einem luftdichten Behälter aufbewahren. Achten Sie darauf, ihn völlig abzukühlen, bevor Sie ihn lagern, um Kondensation und dadurch eine matschige Textur zu vermeiden.
Kann ich Sauerbraten einfrieren?
Ja, absolut! Sauerbraten kann bis zu 3 Monate im Gefrierfach aufbewahrt werden. Wickeln Sie ihn dafür gut in Aluminiumfolie oder spezielle Gefrierbeutel ein und beschriften Sie sie mit Datum und Inhalt. Um den besten Geschmack zu erreichen, empfehle ich, den Braten erst nach dem Garen einzufrieren. Beim Auftauen sollte dies langsam im Kühlschrank erfolgen, und beim Erwärmen am besten im Ofen bei niedriger Temperatur, um ein Austrocknen zu verhindern.
Was soll ich tun, wenn mein Sauerbraten zu trocken wird?
Falls Ihr Sauerbraten nach dem Kochen weniger saftig erscheint, versuchen Sie beim Aufwärmen, etwas Brühe oder eine Mischung aus Wasser und Soja- oder Worcestersauce hinzuzufügen. Dies hilft, Feuchtigkeit zurückzugeben. Außerdem ist es wichtig, das Fleisch vor dem Anschneiden ruhen zu lassen; so verteilen sich die Säfte besser und bleiben im Fleisch.

Sauerbraten: Der perfekte deutsche Schmorbraten
Ingredients
Equipment
Method
- Bereiten Sie die Marinade vor, indem Sie alle Marinade-Zutaten in einer Schüssel vermischen und das Rindfleisch hinzufügen. 3-5 Tage im Kühlschrank marinieren.
- Nehmen Sie das Fleisch aus dem Kühlschrank und lassen Sie es 30 Minuten ruhen.
- Reiben Sie das Rindfleisch mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss ein und tragen Sie Senf auf.
- Erhitzen Sie Butter in einer Pfanne und braten Sie das Rindfleisch von allen Seiten an, bis es goldbraun ist.
- Sautieren Sie das fein gehackte Gemüse in der Pfanne, fügen Sie Tomatenmark und Zucker hinzu.
- Gießen Sie Rotwein in die Pfanne, um die Bratrückstände abzulösen und köcheln Sie für 5 Minuten.
- Geben Sie die Gewürze in einen Gewürzbeutel und dann in den Topf mit Rinderbrühe, bringen Sie alles zum Kochen.
- Legen Sie das Fleisch in den Topf, decken Sie ihn ab und garen Sie ihn 2 Stunden im Ofen bei 150°C.
- Lassen Sie das Fleisch 15-20 Minuten ruhen, nachdem Sie es aus dem Ofen genommen haben.
- Pürieren Sie die Sauce mit einem Stabmixer, fügen Sie Butter hinzu und schmecken Sie ab.
- Servieren Sie den Sauerbraten mit Soße und traditionellen Beilagen.